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4. Dezember 2008 , Westfälische Nachrichten

10,5 Millionen Euro für die Ortsumgehung

Nottuln - Die Finanzierung der Ortsumgehung Nottuln ist gesichert. Der Bund will dafür 10,5 Millionen Euro in den nächsten zwei Jahren einplanen. Das teilten am Donnerstag sowohl NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) als auch die Bundes- und Landtagsabgeordneten Dr. Angelica Schwall-Düren (SPD), Karl Schiewerling (CDU), Werner Jostmeier (CDU) und Bernhard Schemmer (CDU) mit.

Die Finanzierungszusage erfolgte auf der Grundlage des neuen Innovations- und Investitionsprogramms 2009/ 2010, mit dem der Bund zu einer raschen Überwindung der Konjunkturschwäche beitragen will. Die Umgehung Nottuln ist nach Aussage des NRW-Verkehrsministeriums eines von insgesamt sechs Neubauprojekten in NRW, die in den Genuss dieses Sonderprogramms kommen.

Bundes- und Landespolitiker begrüßten die Mittelzusage für Nottuln. „Die 4,9 Kilometer lange Ergänzung der B525 wird dazu beitragen, die Gemeinde vom Autoverkehr zu entlasten“, sagte Angelica Schwall-Düren. Derzeit werde Nottuln von rund 17 500 Fahrzeugen täglich belastet. Laut Prognose sollen es im Jahr 2015 sogar 21 500 Fahrzeuge am Tag sein. Schwall-Düren: „Die Ortsumgehung in Nottuln ist ein gutes Beispiel dafür, dass Bundesregierung und Bundestag bemüht sind, einer Wirtschaftskrise durch sinnvolle und schnell umsetzbare Maßnahmen zu begegnen.“

Karl Schiewerling zeigte sich glücklich, dass diese Baumaßnahme in das Paket der Bundesregierung aufgenommen wurde. „Die Nottulner Ortsumgehung ist wichtig. Die Zahlen belegen, dass die Ortsumgehung eine wohltuende und spürbare Entlastung für die Menschen im Ortskern bringen wird“, betonte er.

Auch das Land NRW habe einen großen Anteil an diesem Erfolg, unter anderem durch die straffen Planverfahren der Landesbehörden vor Ort. „Das Land setzt die Maßnahmen in den Regionen für den Bund um. Und da sind wir sehr gut aufgestellt“, freuen sich mit Schiewerling auch die Landtagsabgeordneten Werner Jostmeier und Bernhard Schemmer. Gerade Bernhard Schemmer habe sich für die hohe Zahl an Planfeststellungsverfahren eingesetzt: „So können jederzeit und sofort Projekte realisiert werden, wenn – wie in diesem Fall – die Bundesmittel fließen.“

Die Politiker rechnen damit, dass 2009 der Planfeststellungsbeschluss für die Umgehung Nottuln vorliegen wird.

VON LUDGER WARNKE, NOTTULN

 
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