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14. Januar , Westfälische Nachrichten

Junge Skater punkten

-luw- Nottuln. Sympathisch und selbstbewusst setzten sich die beiden elfjährigen Schüler Simon Schönhauser und Yannik Marian Leusch im Ausschuss für Gemeindeentwicklung für ihr Herzensanliegen ein: den Bau einer Skateranlage in Nottuln. Nachdem die beiden Jugendlichen im vergangenen Jahr beim Bürgermeister vorgesprochen hatten (wir berichteten), informierten sie am Dienstagabend die Politikerinnen und Politiker im zuständigen Fachausschuss.
Mit ihrem Engagement sammelten die beiden viele Sympathiepunkte. Ich darf Euch ein Riesenkompliment machen. "Ihr habt das prima vorbereitet," lobte Ausschussvorsitzender Wolf Haase unter dem Beifall des Ausschusses die beiden Schüler.
Ausführlich hatten Simon Schönhauser und Yannik Marian Leusch zuvor von der unbefriedigenden Situation für die Nottulner Skater, von ihrer Unterschriftenaktion und von der tollen Skateranlage in Billerbeck berichtet. "Beschließen Sie bitte den Bau einer Skateranlage," wandten sich die beiden an die Politiker.
Eine sehr deutliche Zustimmung zu ihrem Anliegen kam von Stefan Kohaus (Grüne): "Wir erleben seit Jahren, dass junge Leute den Wunsch nach einer Skateranlage vorbringen. Wir sollten als Politik in die Gänge kommen und endlich was tun."
Deutlich wurde in der Diskussion, dass es für die Politik noch eine Reihe von offenen Fragen gibt. Wie viele Skater gibt es eigentlich in Nottuln? Kann die Fahrt mit dem Bürgerbus zur Skateranlage in Billerbeck eine Lösung sein?, meinte beispielsweise Roswitha Roeing-Franke (CDU). Und Norbert Kummann (CDU) wies darauf hin: Die Gemeinde lebt nicht im Überfluss.
Dr. Martin Geuking (FDP) betonte: Wir haben zwei Probleme: Was kostet das und welcher Standort ist geeignet? Nach Auffassung von Leo Broloer (SPD) müsse eine Skateranlage einen zentralen Standort haben. Für Rolf Schulz (UBG) war es wichtig, zunächst die Kosten zu ermitteln.
Diese Kosten seien aber abhängig vom Standort, meinte Fachbereichsleiter Hermann Volkmer von der Gemeindeverwaltung.
Auf Vorschlag von Thomas Hülsken (CDU) beschloss der Ausschuss einstimmig einen Arbeitsauftrag an die Gemeindeverwaltung. Diese soll bis Juni mögliche Standorte (zum Beispiel Gemeindewiese, Regenrückhaltebecken Stockum oder in einem neuen Baugebiet) auf ihre Eignung prüfen und dann die Politik informieren.

 

 
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