Wir über uns |  Termine  |  Veranstaltungs-Rückblick  |  Themen-Archiv 
 
Themen  Themen GrüneAnträge und Anfragen Appelhülsen - Baugebiete Appelhülsen -Sportanlagen Appelhülsen -Hochwasserschutz Darup - Ortsentwicklung Darup - Umgehungsstraße Energiepolitik Finanzpolitik Gewerbegebiet Beisenbusch Kinder-  und Jugendpolitik Schulpolitik Skateranlage - Spielplätze für Jugendliche Tourismus Umgehungsstraße Nottuln Entlastungsstraße Nottuln West
Themen Schule in Nottuln Anmeldezahlen zurück zur Startseite
 

17. April 2008 , Westfälische Nachrichten

„Ich denke positiv“
Hauptschule hofft auf zweite Klasse

Die Schulleiter 2005 bei der Präsentation der gemeinsamen Schulbroschüre (v. l.): Ulrich Suttrup, Ursula Röttger, Heinz Klausdeinken und Beigeordneter Klaus Fallberg.
Die Schulleiter 2005 bei der Präsentation der gemeinsamen Schulbroschüre (v. l.):
Ulrich Suttrup, Ursula Röttger, Heinz Klausdeinken und Beigeordneter Klaus Fallberg.

Nottuln - Bei den weiterführenden Schulen ist einiges in Bewegung geraten. Das wurde am Dienstag (15. April) im Sozialausschuss deutlich.
Die Geschwister-Scholl-Hauptschule hat zurzeit 33 Anmeldungen. Das würde bedeuten, dass nur eine Klasse gebildet werden kann. Denn erst ab 36 Schülern darf eine zweite Klasse eingerichtet werden. Schulleiterin Ursula Röttger, die an der Ausschusssitzung nicht teilnehmen konnte, blieb gelassen. „Aus Erfahrung wissen wir, dass sich bis zum Schuljahresbeginn noch einiges ändern kann. Ich denke positiv und hoffe, dass wir wieder zweizügig werden können“, sagte sie gestern auf Nachfrage.

Im Ausschuss wollte Walburga Frie (CDU) wissen, „ob da gar nichts zu machen ist“. Man habe mit der Schulaufsicht mehrfach gesprochen, erklärte Beigeordneter Klaus Fallberg. „Die 36-Schüler-Grenze bleibt.“ Seit diesem Schuljahr gelte, dass bei Realschulen ab 32 Schülern geteilt werden darf, warf Karl Hauk-Zumbülte (UBG) ein. „Ich verstehe nicht, dass das nicht auch für die Hauptschulen gilt.“ „Es kann nicht das Ziel sein, 33 Kinder in einer Klasse zu unterrichten“, meinte Ausschussvorsitzender Josef Lütkecosmann. Der Ausschuss forderte die Verwaltung auf, noch einmal das Gespräch mit den zuständigen Gremien zu suchen.

Hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind die Anmeldezahlen der Realschule. Vorgegeben war, dass nur drei Klassen gebildet werden, gerechnet hatte die Gemeinde mit 98 Schülern, tatsächlich waren es nur 88. Wohl auch aufgrund der Vorgabe der Dreizügigkeit sind etliche Kinder mit Realschulempfehlung an der Gesamtschule in Havixbeck angemeldet worden. Von den 29 Kindern, die nach Havixbeck gehen – im letzten Jahr waren es 14 – haben 23 die Realschulempfehlung. „Wir werden uns im nächsten Jahr anders präsentieren müssen“, erklärte Schulleiter Ulrich Suttrup.

Ob es Gespräche mit der Gemeinde Havixbeck gegeben habe, wollte Andreas Winkler (SPD) wissen. Bisher sei das nicht nötig gewesen, aber jetzt werde man den Kontakt suchen, erklärte Klaus Fallberg. Allerdings profitiert Nottuln seinerseits auch von den Havixbecker Schülern. „Wir bekommen viele positive Rückmeldungen von den Havixbecker Eltern, wir werden die Busverbindung weiter verbessern, einen Gelenkbus einsetzen und die Rückfahrtzeiten den Schulschlusszeiten anpassen“, rechnet Fallberg mit einer Steigerung der Schülerzahlen aus Havixbeck.

Eine klare Dreizügigkeit wird das Gymnasium im nächsten Schuljahr haben. 73 Schüler sind angemeldet worden. Schulleiter Heinz Klausdeinken konnte dem Ausschuss mitteilen, dass die Zahl der Übergänge in die Klasse 11 in diesem Jahr voraussichtlich erfreulich größer sein wird als im Vorjahr.

VON FRANK VOGEL
 
zurück Diskussionsforum   |   Mail an Grüne    |   Links    |    Impressum zurück nach oben