Dezember 2011
Nun ist es beschlossen:
Die Hauptschule wird geschlossen; die bischöfliche Realschule in eine Sekundarschule umgewandelt.
Wir haben diesen Beschluss nicht mitgetragen.
Wird eine bischöfliche Sekundarschule unsere Probleme lösen können?
Wird sie für das Gymnasium tatsächlich eine positive Ergänzung sein oder wird sie nicht viel mehr eine weitere Konkurrenz darstellen?
Was wird aus den Kindern, die besonderen Förderbedarf haben und nicht "zielgleich" unterrichtet werden können? Diese Kinder waren bislang gut an der Hauptschule aufgehoben.
Ist es möglich, ein Konzept in Halbtagsunterricht umzusetzen, das für gebundenen Ganztag entwickelt wurde?
Wollen wir tatsächlich als einzige Schule im Ort für alle Kinder, die nicht das G8-Abitur anstreben, eine kirchliche Schule?
Was bedeutet es für alle unsere Kinder, wenn das Gymnasium aufgrund der Demographie nicht mehr lebensfähig sein sollte?
Macht es wirklich Sinn, neue Schulgebäude zu finanzieren in Zeiten knapper Kassen, und vor allem in Zeiten, in denen die Schülerzahlen drastisch sinken und an anderen Schulen Räume leerstehen?
Viele Fragen, für die es zum Zeitpunkt des Beschlusses keine Antworten gab.
Wir hätten uns gerne die Zeit dafür genommen, sie auszudiskutieren. |