Westfälische Nachrichten, 18. Mai 2011
Neuer Treffpunkt fast fertig

Die Ecke mit einer Überdachung und vielen Sitzmöglichkeiten dominiert den neuen Treffpunkt.
(Foto: Ludger Warnke)
Nottuln - Der neue Treffpunkt für Kinder und Jugendliche auf der Gemeindewiese steht kurz vor der Vollendung. In den vergangenen Tagen hat die beauftragte Garten- und Landschaftsbaufirma Dirks aus Havixbeck die Fläche soweit hergerichtet, dass die Gliederung des Treffpunkts gut zu erkennen ist. Der letzte Feinschliff soll am Freitag (20. Mai) erfolgen.
Dann sind alle Kinder und Jugendlichen ab 15 Uhr eingeladen, bei den Abschlussarbeiten ebenfalls mit Hand anzulegen, berichtet Tanja George, pädagogische Leiterin vom Treffpunkt Jugendarbeit. Sie hofft, dass ganz viele junge Leute mitmachen. Im Anschluss an die Aktion sind alle Teilnehmer zum gemeinsamen Grillen am Jugendzentrum Niederstockumer Weg eingeladen.
Wie berichtet, wird der neue Treffpunkt auf der Gemeindewiese Dülmener Straße mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Insgesamt 31 500 Euro wurden vom Rat dafür mehrheitlich bewilligt. Ein Teil des Geldes floss in einen vorbereitenden Workshop, in dem 23 interessierte Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren unter fachlicher Moderation ein Konzept für den neuen Treffpunkt entwickelten. Mit dem weitaus größeren Teil des Geldes wurde nun die Neugestaltung einer Ecke der Gemeindewiese in Angriff genommen.
Wie Fachbereichsleiter Söhnke Wilbrand von der Gemeindeverwaltung auf Nachfrage mitteilte, gliedert sich der Treffpunkt in drei Bereiche. Da ist zunächst ein überdachter Bereich mit unterschiedlichen Sitzmöglichkeiten. Daneben befindet sich die kreisrund angelegte „Chill-Area“, so der offizielle Name. Es handelt sich im Prinzip um einen großen Sandkasten, auf dem noch zwei überdimensionale Hängematten aufgestellt werden. Der dritte Bereich ist eine leicht hügelig angelegte Multifunktionsfläche, die noch mit Kunststoffmatten ausgestattet wird.
Die Abschlussarbeiten am Freitag werden natürlich von den Mitarbeitern der Fachfirma begleitet, erzählte Tanja George. Und natürlich dürften nicht nur Jugendliche kommen, auch die Anlieger seien selbstverständlich willkommen.
VON LUDGER WARNKE, NOTTULN