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Westfälische Nachrichten, 1. November 2007

Wo treffen sich die Cliquen?
Sozialausschuss diskutierte über Streetwork / Sozialraumanalys

-fv- Nottuln. Das Thema Streetwork (aufsuchende Sozialarbeit ) soll weiterverfolgt werden. Diesen Beschluss hat der Sozialausschuss am Dienstag einstimmig gefasst. Dabei soll in zwei Schritten vorgegangen werden: Zunächst wird eine sogenannte Sozialraumanalyse erstellt. Dazu wird herausgearbeitet, wo Cliquen und Gruppen sich aufhalten und was sie tun. Vor allem aber sollen Informationen über die Wünsche und Bedürfnisse der Jugendlichen gesammelt werden.

Diese Aufgabe übernimmt der Treffpunkt Jugendarbeit. "Wir haben gegenüber den Externen den Vorteil, dass wir die Plätze und die Leute kennen", machte die pädagogische Leiterin Tanja George deutlcih. Auch auf die Informationen von Polizei und Ordnungsamt werde man zurückgreifen.

Dauern wird dieser erste Schritt voraussichtlich bis zum Sommer, erklärte Benedikt Gellenbeck, zuständiger Fachbereichtleiter der Gemeindeverwaltung. Im Sommer kann dann die Auswertung stattfinden, ehe im Herbst auf der Basis der Ergebnisse eine politische Entscheidung getroffen werden kann, ob Streetwork in Nottuln installiert oder in welcher Form die Jugendarbeit bedarfsgerecht aufgestockt werden sollte. In diesem Zusammenhang müsse auch die Finanzierung geklärt werden. Dass die Sozialraumanalyse vorgeschaltet wird, sei von allen Seiten begrüßt worden, erklärte Gellenbeck. Damit anfangen könne man sofort.

Die Finanzierung der Analyse, so Gellenbeck auf Nachfrage von Leo Broloer (SPD), sei in diesem Jahr durch das Kreisjugendamt gesichert, Diese beabsichtige, das auch im nächsten Jahr zu tun. Allerdings müsse dazu erst der Kreishaushalt verabschiedet werden.

 
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