„Ich bin relativ sprachlos“
Beigeordneter Klaus Fallberg einstimmig wiedergewählt / Ex-Bürgermeister Fliß zu Gast

Freuten sich mit dem Beigeordneten Klaus Fallberg und seiner Ehefrau Anne Thiel über die Wiederwahl (v. l.): Hartmut Rulle (CDU), Wolf Haase (SPD), Moritz Hegemann (Grüne), Helmut Walter (FDP), Bürgermeister Peter Amadeus Schneider und Rolf Schulz (UBG).
(Foto: Ludger Warnke)
Nottuln. Am Tag nach seiner eindrucksvollen einstimmigen Wiederwahl für weitere acht Jahre war Nottulns Beigeordneter Klaus Fallberg schon wieder ganz in seine Arbeit vertieft. „Ich bin noch gar nicht dazu gekommen, alle Geschenke auszupacken“, gestand der 51-Jährige gestern. Immerhin, das Geschenk von Bürgermeister Peter Amadeus Schneider, einen eleganten Füllfederhalter, hatte Fallberg schon ausgepackt. Die Chemie zwischen den beiden stimmt offenbar. Schließlich hatte Schneider im Vorfeld zielstrebig und geräuschlos die Weichen für eine frühzeitige Wiederwahl des auch von allen Ratsfraktionen geschätzten Kollegen gestellt. „Ich finde es ziemlich klasse, wie Sie das gemacht haben“, dankte Fallberg am Dienstagabend im Rat nach erfolgter Wiederwahl dem Bürgermeister.
Dass auch das Verhältnis zum früheren Bürgermeister Heinz Fliß gut war, wurde am Dienstag ebenfalls deutlich. Pensionär Fliß war eigens zu diesem Tagesordnungspunkt in die Sitzung gekommen. „Ich habe schließlich mit ihm sehr gut zusammengearbeitet“, meinte der frühere Bürgermeister. Das sieht auch Fallberg so: „Ich danke Heinz Fliß, an dessen Seite ich wachsen konnte.“
Die Wiederwahl eines Beigeordneten, nach dem Bürgermeister der zweithöchste Beamte in der Gemeinde, ist für einen Rat schon ein besonderes Ereignis, machte Bürgermeister Schneider zu Beginn deutlich, als er noch einmal das förmliche Procedere erläuterte. Der Tagesordnungspunkt selbst bot keine Überraschungen mehr. Alle Fraktionen hatten sich im Vorfeld für eine zweite achtjährige Amtszeit bis zum 31. März 2016 ausgesprochen (wir berichteten).
Das viele Lob und der einstimmige Ratsbeschluss rührten den Beigeordneten sichtlich. „Ich bin relativ sprachlos. Es ist ein unglaublich tolles Gefühl.“ Fallberg dankte dem Rat sehr für das große Vertrauen und erinnerte daran, wie er sich am 18. Dezember 1999 erstmals den Fraktionen nacheinander vorgestellt hatte. Fallbergs Dank ging aber insbesondere auch an alle Kollegen in der Gemeindeverwaltung für die „tolle Zusammenarbeit“ sowie nicht zuletzt an seine Frau Anne Thiel, die ihn stets unterstütze. Fallberg: „Ich freue mich riesig auf die nächsten acht Jahre.“