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Es gibt immer wieder wunderbare Freibad-Jahre. Diese Karikatur aus dem Jahr 2005 trifft auch für den April 2007 zu.
Karikatur: Heinrich Schwarze-Blanke |
Sonne sorgt für Superergebnis
Gemeindewerke: Bilanzen für Blockheizkraftwerke und Fotovoltaikanlage
-fv- Nottuln. Die Entscheidung des Betriebsausschusses, ein zweites Modul für das Blockheizkraftwerk im Hallenbad anzuschaffen und eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach de Umkleidekabinen des Wellenbades zu errichten, war offensichtlich richtig. Davon konnten sich die Mitglieder des Ausschusses am Mittwoch überzeugen, als Harald Gerding von den Gemeindewerken einen Bericht über die Energieversorgungsanlagen vorstellte.
Das Blockheizkraftwerk, das Strom und Wärme erzeugt, wurde im Frülijahr 2006 erweitert und versorgt Hallenbad, Wellenbad, Sporthalle und Sportpark. Musste man 2004 und 2005 noch 50 Prozent des Stromes von der RWE zukaufen, waren es nach der Errichtung des zweiten Moduls nur noch 25 Prozent.
Strom, den man erzeugte, aber dann nicht selbst nutzen konnte, wurde eingespeist. Der Ertrag daraus stieg von 710 Euro im Jahr 2004 auf 11.200 Euro im vergangenen Jahr, erklärte Harald Gerding und erntete anerkennendes Raunen aus den Reihen der Politik. Hinzu kommt eine jährliche C02-Minderung um rund 170 Tonnen.
16,8 Tonnen C02 werden jährlich durch die Fotovoltaikanlage, die Ende 2005 fertiggestellt wurde, weniger in die Atmosphäre geblasen. Die Anlage, so berichtet Gerding, sei erst jüngst von der Stiftung Warentest als eine der besten getestet worden. Im Vergleich mit Anlagen aus der näheren Umgebung (Postleitzahlenbereich 4), die also unter denselben Sonnenlichtverhältaissen und in ähnlicher Ausrichtung aufgestellt sind, liegt Nottuln weit über dem Durchschnitt: Der Jahresertrag liegt bei 997 Kilowattstunden pro Kilowatt-Peak, durchschnittlich ist er bei 904. Die 997 liegen zudem knapp über dein Bundesdurchschnitt von 995.
Das vergangene Jahr war der Energiegewinnung gut gesonnen: Statt der kalkulierten rund 23 000 kWh erzeugten die 162 Module auf dem Dach der Umkleide 29.000 kWh. Ein Plus von 25 Prozent. Machte unter dem Strich abzüglich der Ausgaben für Kredite und Versicherung 3851 Euro Überschuss.
Und die Tendenz für dieses Jahr lässt weiteri hoffen: Dank
des sonnigen Wetters liegt die
Stromgewinnung zurzeit rund
15 Prozent über der der ersten
vier Monate im Vorjahr.
"Das kann sich noch ändern", schränkte Harald Gerding ein, sei aber ein schönes Polster.
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