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7. Oktober 2005, Westfälische Nachrichten
"Wir müssen das Urteil abwarten"
Umgehung Darup: Kein Termin für Baubeginn
-luw- Darup/Nottuln. Entgegen anders lautenden
Meldungen gibt es derzeit keinen konkreten Termin, wann mit den Arbeiten für
die Umgehungsstraße Darup begonnen wird. Das betonte gestern Stefan Brink,
Sprecher des Landesbetriebs Straßenbau, Niederlassung Coesfeld, auf
Anfrage unserer Zeitung. Am Mittwoch war verbreitet worden, die Arbeiten
begännen im Frühjahr nächsten Jahres. "Das ist aber nicht so,"
hieß es beim Landesbetrieb Straßenbau.
"Wir müssen zunächst abwarten, wie das Oberverwaltungsgericht
entscheidet," meinte Stefan Brink weiter. Wie berichtet, gibt es beim
Oberverwaltungsgericht in Münster Klagen von Grundstückseigentümern
gegen die Daruper Umgehungsstraßenplanung. In einem so genannten
Eilverfahren wird unter anderem eine aufschiebende Wirkung beantragt. Das
heißt, der erteilte Planfeststellungsbeschluss für den Umgehungsstraßenbau
soll bis zur Klärung in einem Hauptverfahren außer Kraft gesetzt werden.
Der Landesbetrieb hat zwischenzeitlich seine Stellungnahme zu dem
Klagebegehren über das NRW-Verkehrsministerium beim
Oberverwaltungsgericht eingereicht. "Wir wissen aber nicht, wann das
Gericht entscheidet," sagte Stefan Brink.
Ansonsten stehen beim Landesbetrieb Straßenbau alle Signale für die
Daruper Ortsumgehung auf Grün. Die Finanzierung ist gesichert, betonte
der Sprecher des Landesbetriebs gestern. Mittel stünden bereit. Für die
rund 3,3 Kilometer lange Umgehungsstraße südlich um Darup herum sind
Kosten von rund 4,7 Millionen Euro veranschlagt. Die Straßenplaner
rechnen mit einer rund zweijährigen Bauzeit. |