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23. November 2007, Westfälische Nachrichten
Beisenbusch: „Schauen wir mal“
Nottuln. Ende dieses Monats trifft sich die Gemeinde Nottuln mit Vertretern von Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und Bezirksregierung, um über das neue Gewerbegebiet Beisenbusch zu sprechen. Hauptthema dieses Treffens ist der Wunsch von ansiedlungswilligen Unternehmen, im Gewerbegebiet auch Einzelhandelsaktivitäten zuzulassen. Ob solche Wünsche eine Chance haben? „Schauen wir mal“, meint Fachbereichsleiter Hermann Volkmer von der Gemeindeverwaltung. „Wenn es rein nach den Zielen der Landesentwicklung geht, stehen die Chancen schlecht“, sagt Volkmer im WN-Gespräch.
Trotz der zusätzlichen Belastung durch die Fotovoltaik-Planungen für Appelhülsen-Nord sieht der Fachbereichsleiter die Vorarbeiten für den Bebauungsplan Beisenbusch auf einem guten Weg. „Wir werden wahrscheinlich im ersten Quartal nächsten Jahres mit dem Bebauungsplan in die Öffentlichkeit gehen können“, erklärt Volkmer. Ein grobes Konzept sei der Politik bereits nicht öffentlich vorgestellt worden. Nach Auskunft des Fachbereichsleiters steht die Gemeinde bereits in enger Abstimmung mit den zu beteiligenden Fachbehörden. Ein Großteil der notwendigen Gutachten liege vor, auch das Entwässerungskonzept beispielsweise sei schon besprochen worden.
„Wir möchten nichts in den Bebauungsplanentwurf hineinschreiben, was wir hinterher wieder löschen müssen“, begründet Volkmer die intensiven Vorgespräche mit den Fachbehörden zum jetzigen Zeitpunkt. Aufgrund der bisherigen Gesprächsergebnisse erwartet der Fachbereichsleiter keine Fallstricke für die Beisenbusch-Planung. Der Bebauungsplan-Entwurf werde daher schon von großer Qualität und Verlässlichkeit sein.
VON LUDGER WARNKE, NOTTULN
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