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13. März 2007
Nun ist es also (als Empfehlungsbeschluss an den Rat) beschlossen:
Wir wollen die Sporthalle in Appelhülsen bauen (Ja, ja, natürlich nur, wenn uns die Kosten nicht in die Haushaltssicherung bringen - aber davon gehen wir jetzt erstmal aus...).
Natürlich ist die Ablehnung von UBG und FDP nachzuvollziehen, wenn sie argumentieren, dass wir eigentlich gar kein Geld für IRGENDWELCHE Investitionen haben.
Dagegen sagen wir jedoch:
Was nützt es, mit allen Mitteln gegen ein drohendes Haushaltssicherungskonzept zu kämpfen, wenn wir uns jetzt schon so benehmen, als wären wir diesem Haushaltssicherungskonzept bereits unterworfen (nämlich gar keine freiwilligen Aufgaben mehr übernehmen)?
Was gibt es Sinnvolleres, Nachhaltigeres, Wichtigeres als eine Investition für unsere Kinder? Diese Halle wird von einem Sportverein genutzt werden, der hervorragende Kinder- und Jugendarbeit macht. Wie wichtig es ist, Kinder "von der Straße" zu holen, wird gerade in Zeiten von steigender Gewaltbereitschaft und wachsendem Vandalismus unter Kindern und Jugendlichen immer deutlicher (s.a. Kinder- und Jugendarbeit).
Gerade in Appelhülsen möchten wir - die Gemeinde - noch viele Baugrundstücke für junge Familien verkaufen. Dies wird aber nur möglich sein, wenn wir diesen jungen Familien auch etwas bieten.
Der Bau dieser Sporthalle ist eine Investition in unsere Kinder und nicht eine Ausgabe, die auf Kosten unsere Kinder geht.
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Westfälische Nachrichten, 15. März 2007
Breite Mehrheit für Sporthallenbau
Finanzmittel aber mit Sperrvermerk
-fv- Nottuln. Mit breiter Mehrheit von CDU, SPD und Grünen hat der Sozialausschuss am Dienstagabend für den Bau einer neuen Dreifachhalle in Appelhülsen entschieden. UBG und FDP sprachen sich aus Gründen der Haushaltskonsolidierung dagegen aus.
Die Positionen waren aus den vorangegangenen Diskussionen bereits im Vorfeld hinlänglich bekannt. CDU und SPD einigten sich bei ihren ähnlich lautenden Anträgen auf eine gemeinsame Formulierung als Empfehlung für den Rat. Danach sollen für die Haushaltsjahre 2007 und folgende die Mittel für einen Neubau eingestellt werden, sofern das nicht dazu führe, dass die Gemeinde einem Haushaltssicherungskonzept unterworfen werde. Art und Höhe der Finanzierung sollen im Haupt- und Finanzausschuss festgelegt werden.
Einschränkend heißt es aber, dass die Belastungen, die für Nachbesserungen beim Lärmschutz am Baugebiet Appelhülsen-Nord II auf die Gemeinde zukommen, zunächst konkret beziffert werden sollen. Bis dahin sollen die Mittel für den Hallenneubau mit einem Sperrvermerk versehen werden.
Wie schnell diese Zahlen auf dem Tisch liegen, sei nicht abzusehen, meinte Bürgermeister Peter Amadeus Schneider auf Nachfrage von Hartmut Rulle (CDU). Das Geld für den Lärmschutzwall habe man eingestellt, was aber an möglichen Regressansprüchen auf die Gemeinde zukommen wird, sei noch unklar und werde wenn es gerichtlich geklärt wird sicher nicht so schnell gehen, auch wenn die Karten für uns nicht so schlecht zu sein scheinen. |
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