Wir über uns |  Termine  |  Veranstaltungs-Rückblick  |  Themen-Archiv 
 
Themen  Themen GrüneAnträge und Anfragen Appelhülsen - Baugebiete Appelhülsen -Sportanlagen Appelhülsen -Hochwasserschutz Darup - Ortsentwicklung Darup - Umgehungsstraße Energiepolitik Finanzpolitik Gewerbegebiet Beisenbusch Kinder-  und Jugendpolitik Schulpolitik Skateranlage - Spielplätze für Jugendliche Tourismus Umgehungsstraße Nottuln Entlastungsstraße Nottuln West
Themen Anträge/Anfragen Rad- und Fußverkehr fördern? zurück zur Startseite
 
9. Dezember 2008, WN

Rad- und Fußverkehr fördern

Nottuln - Soll die Gemeinde Nottuln der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ beitreten? Im Prinzip beantworteten alle Mitglieder des Ausschusses für Gemeindeentwicklung und Umwelt diese Frage in ihrer jüngsten Sitzung mit einem „Ja“. Doch beitreten wird Nottuln – zumindest vorerst – dieser Arbeitsgemeinschaft nicht. Wie das?

„Wir müssen vorher wissen, was an Kosten auf uns zukommen kann“, brachte Roswitha Roeing-Franke (CDU) die Bedenken der überwiegenden Mehrheit des Ausschuss auf den Punkt. „Wenn wir etwas tun wollen, das Geld kostet, müssen wir vorher wissen, was auf uns kommt – das ist bei uns zu Hause so und sollte hier nicht anders sein“, sagte sie schmunzelnd, aber unmissverständlich deutlich.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hatte den Antrag an den Rat der Gemeinde Nottuln gestellt, der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte und Gemeinden beizutreten. Begründung: „Die konsequente Verfolgung planerischer Ziele im Sinne einer fahrradfreundlichen Gemeinde unterstützt die lokale Wirtschaft und den Tourismus. Die Förderung des Radverkehrs erhöht damit insgesamt die Lebensqualität“, führte Fraktionssprecher Moritz Hegemann in dem Grünen-Antrag aus. Hegemann weiter: Investitionen zur Förderung des Radverkehrs seien in hohem Maße kosteneffizient, sorgten für eine sozial- und umweltfreundliche Nutzung des begrenzten öffentlichen Verkehrsraums und leisteten einen Beitrag zum Klimaschutz.

Für den Beitritt, das verschwieg Moritz Hegemann nicht, sind verschiedene Voraussetzungen nötig: Unter anderem müsse ein Gesamtkonzept zum Fahrradverkehr vorliegen, das die Verwaltung Nottuln vorlegen solle. Womit das Thema „Kosten“ ins Spiel kommt.

Bürgermeister Peter Amadeus Schneider wurde beauftragt, einen Überblick über mögliche Kosten schnellstmöglich dem Ausschuss vorzulegen. „Nottuln strebt eine Mitgliedschaft an“, auf diese Formulierung einigten sich die Ausschussmitglieder schließlich – einstimmig.

VON BETTINA LAERBUSCH

 
zurück Diskussionsforum   |   Mail an Grüne    |   Links    |    Impressum zurück nach oben