Wir über uns |  Termine  |  Veranstaltungs-Rückblick  |  Themen-Archiv 
 
Themen  Themen GrüneAnträge und Anfragen Appelhülsen - Baugebiete Appelhülsen -Sportanlagen Appelhülsen -Hochwasserschutz Darup - Ortsentwicklung Darup - Umgehungsstraße Energiepolitik Finanzpolitik Gewerbegebiet Beisenbusch Kinder-  und Jugendpolitik Schulpolitik Skateranlage - Spielplätze für Jugendliche Tourismus Umgehungsstraße Nottuln Entlastungsstraße Nottuln West
Veranstaltungs-Rückblick Veranstaltungs-Rückblick 4. - 6. 11. 2004 - Fahrt nach Berlin
zurück zur Startseite
 
Westfälische Nachrichten, 12.11. 2004

Beeindruckende Tage in Berlin
Bildungsreise der Grünen

Nottuln. Auf eine dreitägige politische Bildungsreise nach Berlin machten sich am vergangenen Donnerstag 18 Bündnisgrüne aus dem Kreis Coesfeld, darunter aus dem Nottulner Rat Dagmar Klose und Richard Dammann sowie als weitere Mitglieder des Ortsverbands von Bündnis 90/ Die Grünen Rita Hegemann und Michael Groß.

Als erste Station besuchte die Gruppe das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Ein Referent gab ausführlich Auskunft über die Arbeit der "Trittin-Behörde". Das Bundesministerium als eher kleine Behörde steht zwischen den Landesbehörden, nichtstaatlichen Umweltorganisationen und der Europäischen Gemeinschaft und versucht als ein Beteiligter den Umwelt- und Naturschutz zu fördern und damit die Lebensqualität zu heben. An Hand einiger Beispiele wurde aufgezeigt, wie sich aus Initiativen des Bundesministeriums echte Standort- und Wirtschaftsvorteile für Deutschland entwickelt haben.

Informationen zur jüdischen Kultur der Vergangenheit und Gegenwart gab es anschließend im Centrum Judaicum, der ehemals größten Synagoge Europas.

Der Freitag stand ganz im Zeichen des Bundestages.

Nach einem ausführlichen Vortrag über die Arbeit des Parlaments und die Geschichte des Reichstages erläuterten die wissenschaftlichen Referenten von Winfried Nachtwei die aktuelle Sicherheitspolitik. Auf Winfried Nachtwei persönlich musste die Gruppe zunächst verzichten, da er wegen des vermeintlichen Einsatzes der NVA-Fahrzeuge in den kurdischen Teil der Türkei geflogen war.

Nach dem informativen Teil fehlte natürlich der Gang auf die Kuppel nicht, denn von oben bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf sämtliche Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Ein weiterer Höhepunkt im Programm war der Besuch in der ehemaligen Stasi-Zentrale. Der Museumsführer saß selbst als politischer Häftling der DDR in Haft und war schließlich von der Bundesrepublik freigekauft worden. Sein Wissen über den Aufbau und die Machenschaften der Staatssicherheit war derart beeindruckend, dass der Aufenthalt in der Normannenstraße den Nottulner Besuchern viel zu kurz schien.

Den Bundestagsabgeordneten Winfried Nachtwei trafen die Berlin-Fahrer schließlich doch am Samstag. Aus erster Hand informierte er über seinen Besuch in der Türkei und gab einen Ausblick auf seine künftigen Themen im Bundestag.

 
zurück Diskussionsforum   |   Mail an Grüne    |   Links    |    Impressum zurück nach oben