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Aktuelles:


Ortsentwicklung Nottuln, Juni 2016:

"Es bleibt alles, wie es ist", titelte die »WN am 3. Juni, nachdem im Gemeindeentwicklungsausschuss der Antrag der GRÜNEN, im Ortskern ein bisschen weniger Autoverkehr haben zu wollen, abgelehnt wurde.

Ehrlich gesagt: Wir hatten es nicht anders erwartet.

Dennoch erstaunt es doch immer wieder, wie autofixiert sich der größte Teil nicht nur der Nottulner Bürgerschaft sondern auch des Gemeinderates verhält. Dass inzwischen fast alle Gemeinden mit Fußgängerzonen gute Erfahrungen gemacht haben, interessiert in Nottuln nicht. Hier glaubt man, die Welt ginge unter, wenn man nicht mit dem Auto auf Spuckweite an sein Ziel herankommt.

Auch die Ablehnung unseres Antrags, wenigstens mal mit den Anliegern darüber zu sprechen, ob man den Fußweg neben dem Volksbankpavillon so verbreitern könne, dass auch Radfahrer ihn benutzen dürfen, oder dass der "Prüfauftrag" zur Beseitigung der für Fahrrad- und Rollstuhlfahrerinnen und Kinderwagenschieber äußerst lästigen, dazu völlig überflüssigen "Umlaufsperren" auf die lange Bank geschoben wird, zeigt:

Hauptsache, der Autoverkehr wird nicht behindert.

Dazu ein Gast-Kommentar von Robert Hülsbusch, Nottuln:

„Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt. “ Dies schrieb der Dichter Erich Fried schon 1981. Und sehen wir, wie zurzeit wieder die Extremwetter in Deutschland und in der ganzen Welt Millionen Schäden verursachen und auch Menschen töten, kann man ihm nur Recht geben. Machen wir so weiter wie bisher, werden wir die Klimaziele von Paris in diesem Jahrhundert nicht mehr erreichen. Wir müssen in allen Bereichen an Stellschrauben drehen. Überall – auch in Nottuln.

Die RWE hat mit dem neuen Umspannwerk die Weichen für den weiteren Ausbau regenerativer Energien in Nottuln, erzeugt mit Windkraftanlagen, gestellt. Die Politik ist jetzt gefragt. An einer weiteren kleinen Stellschraube zu drehen, lehnte am Donnerstag der Ausschuss für Gemeindeentwicklung ab. Der Antrag, einen kleinen Bereich in Nottulns Ortskern autofrei zu gestalten, wurde abgeschmettert. Die CDU wähnte gleich ganz Nottuln autofrei, die FDP hatte noch viele Fragen, stellte sie aber nicht, die UBG bemühte Herrn Schlaun, der doch eine Allee statt einen Platz in Nottulns guter Stube vorsah.

Allein Manfred Gausebeck, SPD, nahm die Argumente der Grünen auf und setzte sich mit diesen ernsthaft auseinander. Möglich wäre es gewesen, ein deutliches Zeichen zu setzen: Wenn es geht, fahren wir in Nottuln mit dem Rad. Getreu dem Motto des Bundesumweltministeriums: „Kopf an: Motor aus. Für null CO² auf Kurzstrecken!“

Wohl berücksichtigend, dass das nicht immer machbar ist und dass nicht alle das können. Aber über konkrete Umsetzungsmöglichkeiten problemlösungsorientiert nachdenken – das wollte die Mehrheit im Ausschuss nicht.
Schon wieder wollen Leute, dass ein kleiner Bereich in Nottuln den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten und so neu und lebendig gestaltet wird. Das muss schnell vom Tisch. Und nach erfolgter Abstimmung gingen dann zahlreiche Zuschauer. „Wir haben wieder gewonnen“, war zu hören.

Das Wetter zeigt es uns deutlich: Es ist ein Pyrrhussieg!

 


Ortsentwicklung Nottuln, April 2016:

"Wir stellen uns erstens einen Ortskern vor, der sozial ist: Barrierefrei mit einer hohen Aufenthaltsqualität für Groß und Klein und natürlich mit Freifunk, also freiem W-Lan.

Wir stellen uns zweitens einen Ortskern vor, der Platz bietet für ökonomische Entfaltung: Einzelhandel, Cafés, Restaurants, vielleicht eine Pension, vielleicht ein Museum.

Und es soll drittens ein ökologischer Ortskern sein: Ohne Autoverkehr, mit Platz zum Spielen, Spazieren, Fahrrad fahren und viel grüner und bunter Botanik.

Ein Ortskern mit einer hohen Lebensqualität, in dem man sich gerne aufhält, klüngelt, quatscht, wo Kinder spielen, Gespräche und Begegnungen stattfinden, kann unserer Meinung nach nur ein Ort sein, an dem nicht alle Nase lang ein Auto durchfährt.

Deshalb haben wir beantragt, den Ort um die Kreuzung vor der Kirche von Autos frei zu halten.

Das hat nichts mit übertriebener Reglementierung zu tun, sondern mit guter Luft, wenig Lärm, sozialem Miteinander im Ort und endlich einem Primat für FußgängerInnen, FahrradfahrerInnen und Kindern." (GRÜNE Haushaltsrede 2016, Moritz Hegemann)

Antrag Ein Platz zum Verweilen im Nottulner Ortskern

Auch die Presse berichtete schon davon: WN, 30.4.2016
Ein Interview mit Stephan Hofacker: WN, 30.4.2016


Fahrrad fahren in Nottuln Fahrrad fahren in Nottuln: Zwei GRÜNE Anträge, März/April 2016:

  • Entfernung von Umlaufsperren
  • Kombinierter Fuß-/Radweg zwischen Hanhoff und Potthof (neben Volksbankpavillon)

Haushalts- und Finanzpolitik:
Ratssitzung 16. März 2016:

Der Haushalt 2016 wird einstimmig verabschiedet.
Klaus Fallberg, der als Beigeordneter und Kämmerer 16 Jahre in der Gemeinde tätig war, wird verabschiedet.
Doris Block wird als seine Nachfolgerin gewählt.


Neues aus der Fraktion:
1. März 2016:
Sigrid Bürger verlässt nach knapp 25 Jahren die aktive Kommunalpolitik und scheidet aus dem Rat aus. Für sie rückt Stefan Kohaus, bereits GRÜNES Mitglied im Kreistag, nach.


Wahlen:
13. September 2015:
Es ist vollbracht!

Die von GRÜNEN, SPD, UBG und FDP ausgesuchte und auch von der LINKEN favorisierte Manuela Mahnke gewann klar das Rennen um das Bürgermeisteramt in Nottuln vor Dirk Mannwald (CDU).

»Hier finden Sie alle Wahlergebnisse der letzten Jahre im Überblick.


Neues aus der Fraktion:
1. April 2015:
Josef Flögel ist nach Coesfeld umgezogen und steht uns ab dem 1.4.2015 nicht mehr als Ratsmitglied zur Verfügung. Für ihn nachgerückt ist Sigrid Bürger.


Neues aus dem Ortsverein:
30. März 2015:
Der Ortsverein von Bündnis 90/DIE GRÜNEN spricht sich einstimmig für die Bürgermeisterkandidatur von Manuela Mahnke aus.


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